Gua Sha - Neurologie Dr. Yvonne Funk

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GUA SHA

Unter Gua Sha (
刮痧) versteht man eine volksheilkundliche Behandlung, die häufig und gern  von Anwendern der traditionellen chinesischen Medizin genutzt wird.

Dabei wird zunächst die Haut der zu behandelnden Stelle eingeölt und leicht massiert. Mit einer abgerundeten Kante (etwa mit Jade, einer abgenutzten Münze oder einem chinesischen Porzellanlöffel) wird auf der Haut wiederholt entlang der Muskeln oder der Meridiane in ca. 10 – 15 cm langen Zügen geschabt. Daher auch der Name „Schaben", der im deutschen Sprachgebrauch dafür üblich ist.

Dieses Verfahren verursacht eine verstärkte Durchblutung (Sha) in der Haut, wobei auch Petechien (Blutungen aus winzigen Blutgefäßen in die Haut) entstehen. Je stärker die „Blutstase" (im Sinne der chinesischen Medizin) ist, desto stärker verfärbt sich die Haut. Nach zwei bis vier Tagen verschwinden diese wieder. Die Patienten verspüren in der Regel sofort eine Veränderung  bzw. Erleichterung.

Anwendungsbereiche

  • Schmerzen im Rückenbereich

  • Kopfschmerzen und Migräne

  • Hitzeerschöpfung

  • Fibromyalgie


 
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