Schröpfen - Neurologie Dr. Yvonne Funk

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SCHRÖPFEN

Schröpfen (chin. 拔罐法 báguànfǎ, jap. 吸角 Kyūkaku) ist ein traditionelles Therapieverfahren und findet in der Alternativmedizin Anwendung.

Beim Schröpfen wird in sogenannten Schröpfköpfen oder Schröpfgläsern (Bild) ein Unterdruck erzeugt. Diesen Unterdruck bekommt man durch das Erhitzen der Luft im Schröpfglas. Ist das Glas warm, wird es dem Patienten sofort auf die Haut gesetzt. Alternativ kann der Unterdruck durch eine Absaugvorrichtung im Schröpfglas erzeugt werden.

Die Lage der Schröpfstellen orientiert sich am Tastbefund, d. h. es wird im Bereich von muskulären Verhärtungen geschröpft. Die Anzahl und die Größe der Schröpfgläser richtet sich nach Notwendigkeit der Schmerzbehandlung. Der Patient spürt im Normalfall weder etwas vom Unterdruck noch vom warmen Glas.

Lokal entsteht durch das Saugen beim Schröpfen ein Hämatom, das aber in ein bis zwei Tagen wieder verschwunden ist.

Schröpfkopfmassage
Die Schröpfkopfmassage wird auch Saugwellenmassage genannt. Dabei wird die Haut eingeölt und das Schröpfglas auf unversehrte Hautstellen gesetzt. Der Schröpfkopf wird dann über bestimmte Stellen verschoben, was eine stärkere durchblutungsfördernde Wirkung gegenüber einer klassische Massage hat.

Anwendungsbereiche

  • Migräne

  • chronische Kopfschmerzen

  • Dorsalgie

  • Lumbalgien


 
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